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Schüleraustausch mit Frankreich 2023 20230314 134621

Am Donnerstag, den 09.03.2023, sollte es für uns 13 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 sowie für unsere Lehrerinnen Frau Brethack und Frau Rigollet auf große Reise nach Frankreich zu unserer Partnerschule in Valenciennes gehen.

6:45 Uhr war Treff in Bad Kleinen am Bahnhof. Von dort aus verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und stiegen mit unseren vollgepackten Koffern in den ersten Zug. Die erste Fahrt ging 7:09 Uhr los und endete 8:39 Uhr in Hamburg- Harburg. Dort angekommen stiegen wir circa 15 Minuten später in den 2. Zug, der uns in einer knapp vierstündigen Fahrt nach Köln brachte. In Köln hatten wir eine knappe Stunde Aufenthalt, in der wir uns frei bewegen konnten. Von Köln aus ging es dann in einer knapp zweistündigen Fahrt nach Brüssel (Bruxelles) Midi. In Brüssel hatten wir dann durch einen abgesagten Zug eine Stunde Verspätung und damit zwei Stunden Aufenthalt. Nach einer Stunde Verspätung fuhren wir dann zu unserer letzten Haltestelle, Quiévrain in Belgien, und dort wurden wir dann von Frau Felder, der Austauschlehrerin auf französischer Seite, unseren Austauschfamilien zugeteilt. Die meisten wohnten in Valenciennes, manche aber auch außerhalb von Valenciennes. Als wir bei unseren Gastfamilien ankamen, gab es noch etwas zum Abendbrot, ein paar Erzählungen über unseren Tag und dann gingen wir nach diesem langen sowie aufregenden Tag auch schon schlafen, denn wir brauchten genug Energie für die nächsten Tage. Das Schlafen fiel uns trotz Heimweh ziemlich leicht, weil wir sehr erschöpft waren.

Am nächsten Tag trafen wir uns alle um 9 Uhr in unserer Partnerschule, dem Collège Charles Eisen. Wir Schülerinnen und Schüler kamen entweder mit dem Auto, mit der Tram oder mit dem Bus. Im Gegensatz zu Deutschland sind diese Schuleaber nicht vom Land gestellt, sondern es stehen nur öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung, die in der Nähe der Schule halten. In der Schule angekommen, gingen wir mit unseren Franzosen in den Deutschraum. Dort lernten wir uns alle in Tandemübungen näher kennen; kurz darauf führten wir eine Rallye in der Schule durch. Danach marschierten wir mit unseren corres( Austauschpartnern) in das nahegelegene Stadtzentrum von Valenciennes, wo wir dann eigenständig die Stadtrallye erfolgreich absolvierten.

Blumenbeet

Das Wochenende erlebten wir alleine in unseren Familien und unsere Familien entschieden frei, was wir unternehmen. Unter anderem gab es Bowlingsessions, Escape Rooms, Ausflüge nach Paris oder Lille sowie Shoppingtouren durch Valenciennes oder ein einfaches Treffen mit den Freunden der Austauschpartner. Am Sonntag trafen wir uns dann alle bei der Austauschschülerin Lina, bei der wir ab 15 Uhr den Nachmittag miteinander verbrachten. Wir hörten Musik, aßen, lachten und spielten Verstecken.

Am Montag trafen wir uns wieder um 8 Uhr in der Schule. Von dort aus holte uns ein Bus ab und brachte uns nach Arras, wo wir das Carrière Wellington mit seinen unterirdischen Gängen, die anlässlich des 1.Weltkrieges errichtet wurden, besuchten . In den Gängen bekamen wir Kopfhörer mit einer Audio über die Geschichte der Schlacht um Arras. Dieses Museum hat uns sehr beeindruckt! In Arras hatten wir auch noch ein wenig Aufenthalt in der Stadt. Dort konnten wir uns in kleinen Gruppen frei bewegen und die Stadt auf eigene Faust erkunden.

Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Vimy, um uns ein riesiges Denkmal für die gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges anzuschauen.

Im Bus herrschte immer die beste Stimmung, weil wir laut aufmunternde Musik hörten und selbst sangen- auch zur Freude unserer Lehrerinnen!

Den nächsten Tag stand die zweite Exkursion an, und zwar nach Amiens. Dort besuchten wir die Kathedrale „Notre Dame D‘Amiens“ und das Museum Picardie, in dem wir Arbeitsblätter bearbeiten mussten. Amiens wird aufgrund der vielen Kanäle auch „ Venedig des Nordens“ in Frankreich genannt!

Am letztCollegeen Tag in Valenciennes am Collège Charles Eisen wurden wir in eine uns fremde französische Klasse gesetzt, um dort den Unterricht zu beobachten. Kurz gefasst kann man aber sagen, dass es nicht viele Unterschiede zum deutschen Unterricht gibt. Ein Unterschied aber war, dass die Schüler ihre Hände und Tische vor dem Unterricht desinfizieren müssen und dass sie auf anderem Papier als wir Deutschen schreiben. Eine Unterrichtsstunde dauert 55 Minuten!! Auch gibt es hier schon digitale Klassenbücher. Im Tandem lösten wir anschließend mehr oder weniger erfolgreich ein Mathequiz mit leichten, mittleren und schweren Aufgaben. Nach dem Quiz verglichen wir die Rallyes der Woche und erhielten alle ein Zertifikat für unsere Teilnahme am Schüleraustausch!Springbrunnen

Letztmalig aßen wir dann in der für uns doch ganz anders funktionierenden Kantine. Nachmittags trafen die meisten von uns sich in der Eishalle, um zusammen Schlittschuh zu fahren.
Am späten Nachmittag packten wir unsere Koffer, weil es am nächsten Tag schon früh für uns losging. Am Donnerstag, dem Tag der Abreise, war um 7 Uhr Treff an der Schule und 7:15 Uhr holte uns schon der Bus zum Bahnhof ab und kurz nach 19 Uhr kamen wir dann in Bad Kleinen an, wo unsere Eltern schon sehnsüchtig auf uns warteten.

Für uns alle war diese Woche eine spannende sowie interessante Reise, da wir neue Menschen und ihre Gewohnheiten kennenlernen durften und auch etwas über die Geschichte unserer beider Länder lernten.

Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch im Juni!

 

 

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